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Zum Verständnis des Projektes für die EFET (European Federation of Energy Traders) ist es wichtig, 3 Begriffe zu unterscheiden:

EFET als Verband der europäischen Energiehändler (European Federation of Energy Traders), die Standards für den Energiehandel definiert

EFETnet als B2B-Integrationsprojekt auf Basis der EFET-Standards

EFET Box, ein Softwareprodukt, das auf unserer Ponton X Technologie beruht und die EFET-Standards implementiert

Das EFETnet Projekt
Seit dem Jahr 2005 haben sich über 40 europäische Energiehändler entschlossen, die auf der Ponton X Technologie beruhende EFET Box für den effizienten Abgleich von Handelsbestätigungen über das Internet einzusetzen.

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Klassisch wird der Handel von Strom und Gas mehrheitlich „over the Counter“ (OTC) durchgeführt, d.h., Geschäfte werden zwischen Händlern telefonisch abgeschlossen oder indirekt über einen Broker. Anschließend senden sich die Parteien zur Kontrolle per Fax eine Handelsbestätigung mit sämtlichen Handelsdaten zu. Wenn dabei größere Händler in Europa täglich jeweils hunderte Handelsbestätigungen manuell zu verarbeiten haben, können die operativen Kosten und die damit verbundenen Risiken innerhalb der gesamten Branche stark steigen. Die EFET (European Federation of Energy Traders) hat daher ein XML-Format für Handelsbestätigungen, den sog. eCM (electronic Confirmation Matching) - Standard festgelegt.

Dieser EFET-Standard schreibt darüber hinaus vor, wie Handelsbestätigungen zu übermitteln und automatisch abzugleichen sind. Im Rahmen des Projektes EFETnet setzen nun die bedeutendsten europäischen Energiehändler diesen Standard um, damit der Austausch und Abgleich elektronischer Handelsbestätigungen einheitlich und effizient erfolgt.

Im ersten Quartal 2008 sind u.a. Barclays Capital, BG Group, BNP Paribas, Calyon, Cargill, Centrica, Citi Group, Conoco Phillips, Delta, Deutsche Bank, EDF Trading, Electrabel, EnBW, Endesa, Eneco, Enel, Enercity, E.ON UK, Essent, ExxonMobil, Gaselys, Gaz de France, Gazprom, GFI, Goldman Sachs, ICAP, JPMorgan Chase, Man Financial, Merrill Lynch, Morgan Stanley, Norsk Hydro, RWE, Sempra, Shell, Spectron, Statoil, Total, TFS, Tullett Prebon, UBS und Vattenfall „live“ dabei bzw. in der Integrationsphase. Weitere befassen sich bereits mit der baldigen technischen Integration, so dass für Ende 2008 über 40 Teilnehmer erwartet werden können.

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Warum ist EFETnet so erfolgreich?
Die Herausforderung war, „von Null an“ ein funktionsfähiges B2B-Netzwerk aufzusetzen. Wie immer ist hierbei das Henne-Ei-Problem zu lösen: Wie können sich die „Early Movers“ darauf verlassen, dass weitere Teilnehmer mitziehen und andersherum: Wie lassen sich auch „Späteinsteiger“ vom Nutzen des Projekts überzeugen? Die Lösung liegt in einem gemeinsamen, branchenweiten Ansatz der geschäftliche, kommerzielle, rechtliche und technische Anforderungen in Einklang bringt. Diese Gesamtkonzeption hat Ponton Consulting wesentlich begleitet.

Nicht zuletzt ist EFETnet aber auch deswegen so erfolgreich, weil die Integration aufgrund der konsequenten Implementierung von Standards bei allen Beteiligten die Gesamtkosten der Kooperation drastisch reduziert. Der Effekt ist dann eine deutliche Reduzierung des Anbindungsaufwands für neue Kommunikationspartner: So benötigt ein EFETnet-Teilnehmer beispielsweise nur wenige Stunden für die Konfiguration und Tests, um mit einem weiteren Teilnehmer produktiv zusammen zu arbeiten. Und dies gilt für z.T. sehr komplexe Organisationen.

EFETnet als Organisation
EFETnet ist jedoch nicht nur ein Projekt zur B2B-Integration, sondern gleichzeitig auch eine Organisation, die zu 100% dem Branchenverband EFET angehört. Das Geschäftsmodell von EFETnet beruht auf dem Non-Profit-Prinzip, d.h., Kosten der Entwicklung und des Betriebs werden gleichmäßig auf die Teilnehmer umverteilt. Somit sinken die Kosten der Teilnahme mit zunehmender Teilnehmerzahl. Aus diesem Grund war EFETnet zunächst attraktiv für sehr große Energiehändler mit über 300 Trades am Tag. Durch die rasche Verbreitung in der Branche ist mittlerweile die Rentabilitätsschwelle für das erste Quartal 2007 schon auf etwa 25 Trades / Tag gesunken.

Die Zukunft
Zur Zeit können EFETnet-Teilnehmer ca. 50-60% ihres Handelsvolumens elektronisch abwickeln, dieser Anteil wird in den nächsten Jahren auf 80-90% steigen.

Darüber hinaus liegen die nächsten Schritte in der Implementierung zusätzlicher Geschäftsprozesse: Neben der Unterstützung weiterer Finanzprodukte (Swaps, Kohle, Öl) und der Anbindung nationaler CO2-Registries der verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten steht der regelmäßige Abgleich von Postionen (Electronic Position Matching) an.

Test Drive

Möchten Sie die EFET Box in Aktion sehen und testen? Dann klicken Sie bitte hier.

Info

Artikel aus "Energie & Management", Feb. 2006 zur neuen Version 3.2 der EFET Box

Neu

Ponton EFET Box 3.2a ist jetzt auch als Trialversion verfügbar!

eCM-Video
ePM-Video
Matrix-Video

Next Steps

Für weitere Informationen zur EFET Box kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter products@ponton-consulting.de oder telefonisch unter +49 40 69 213 340

"It has reduced operational risk at RWE Trading"
EFETnet was implemented at RWE Trading in Summer 2004 and so far, all of our expectations have been fulfilled – the new process is fast, secure, and drastically reduces our manual effort. From RWE’s perspective, these cost savings are nice, but our real benefit will come through the reduction of operational risk. A single manual error leading to a mis-matched trade not recognized until delivery can lead to a significant commercial loss. By fully automating the process, and by taking out manual intervention, we are greatly minimizing this risk.

Malte Möller
Head of Back Office, Essen
RWE TRADING

"Using EFETnet drastically upgrades the quality of Back Office services"
For us at Electrabel, the EFETnet implementation is a major step in optimising our Back Office processes. This enables us to provide better services to our clients, the Traders, which is what a Back Office is all about. At the same time, we can reduce the operational risk by excluding manual errors and finding trade mismatches much faster than in the old manual process. Thus we will achieve a better service quality, while at the same time reducing cost by a factor of 10. If we just count the trades with those 10 of our counter parties, who are already committed to EFETnet, we are already talking around 60% of our trading volume which is fully automated in the Back Office. This alone justifies the initial investment, and the ROI picture will become even brighter once more of our counter parties join.

Filip Sleeuwagen
Head of Back Office
ELECTRABEL TRADING

"EFETnet is set to automate trading at EDF"
At EDF Trading I am responsible for the in-house development and support of a fully integrated real-time front to back office multi-commodity energy trading and risk management systems incorporating leading edge technologies. After testing EFETnet, we soon realised it was a perfect tool for our trading floor. The traders can now spend more time doing thier job, and less time with paperwork.

Saeed Patel
EDF TRADING, London